Der Fall Dr. Hildebrand Gurlitt –

Art & Writing

Heute hatte ich die Gelegenheit, mich als auf Kunstrecht spezialisierte Anwältin in einem Interview mit der online Redaktion des Magazins der Deutschen Anwaltauskunft des DAV  zu dem Fall Cornelius Gurlitt, dem spektakulären Kunstfund in München-Schwabing, zu äußern. Neben den rein rechtlichen Erwägungen zu Fragen der Restitution, siehe: http://anwaltauskunft.de/magazin/gesellschaft/kultur-medien/158/das-thema-restitution-hat-weiter-bedeutung/, beschäftigt mich seit Tagen auch die komplizierte Biographie des Dr. Hildebrand Gurlitt. In Ergänzung des Interviews folgende, durchaus fragmentarische Anmerkungen:

Dr. Hildebrand Gurlitt, deutscher Kunsthistoriker, war einer aus der Liste handverlesener Kunsthändler und Auktionshäuser, die im Rahmen der von Herman Göring initiierten, der „Aktion Entartete Kunst“ folgenden „Verwertungsaktion“ mit dem Verkauf von Werken im Auftrag des Deutschen Reiches betraut worden waren. Die Komplexität auch der zu erwartenden Fragen nach der Provenienz der nunmehr zu beurteilenden Bilder aus dem Archiv des Sohnes Cornelius Gurlitt spiegelt sich in der Biographie des Vaters. Hildebrand Gurlitt selbst hatte als Leiter des König-Albert Museums in Zwickau…

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