Monster.Kunst.Kinder.Rechte. Ausstellung im BMJV. hier: Monster für Art 18 der UN Kinderrechtskonvention: Deine Eltern müssen bei allem, was sie tun, darauf achten, dass es Dir gut geht.

Deine Eltern müssen bei allem, was sie tun, darauf achten, dass es Dir gut geht.

Deine Eltern müssen bei allem, was sie tun, darauf achten, dass es Dir gut geht.

zum Beispiel:

Lassen Sie Ihr Kind spielen! Unterbrechen Sie es nach Möglichkeit nicht, wenn es liest oder schreibt, wenn es malt, wenn es unter dem Tisch sitzt, wenn es in den Tag träumt. Schaffen Sie als Erwachsener eine Umgebung, in der Sie ihr Kind möglichst selten unterbrechen müssen. Nehmen Sie sich selbst eine Auszeit, wenn Ihr Kind spielt, indem Sie Ihrem Kind einfach nur zusehen.

Sehr oft erlebe ich, wenn ich mit Kindern arbeite, dass die Eltern zuerst ermüden und dann ihre Kinder davon zu überzeugen suchen, von einer Aktivität zu lassen, um eine neue, andere Aktivität zu beginnen. Oft mit den Worten: Wir können ja dann später noch mal wiederkommen. Was natürlich in der Regel nicht geschieht.

Die Erwachsenen reflektieren nach meiner Erfahrung ihre eigene Rastlosigkeit in ihren Kindern. Kinder, die nicht unterbrochen werden, können oft stundenlang auf dem Boden sitzen und zeichnen und spielen. Kinder, die frei die Übergänge zwischen ihren Spielen und Aktivitäten wählen dürfen, können auch viele Aktivitäten ohne Stress in einem Fluss miteinander verbinden.

Stress entsteht, wenn der Termindruck aus der Erwachsenenwelt auf die Kinder übertragen wird.

2 thoughts on “Monster.Kunst.Kinder.Rechte. Ausstellung im BMJV. hier: Monster für Art 18 der UN Kinderrechtskonvention: Deine Eltern müssen bei allem, was sie tun, darauf achten, dass es Dir gut geht.

  1. Das ist eine seltsame Angewohnheit vieler Erwachsener: dass sie wie selbstverständlich und ohne jede Begründung das Tun ihrer Kinder unterbrechen – als habe es keinen Wert, als handele es sich nicht um genau die gleiche Konzentration, die ein Erwachsener aufbringt, der auf keinen Fall gestört werden will, weil er gerade nach einer passenden Formulierung sucht oder die Fernsehkanäle im DVD-Player programmiert oder …

    • Danke für diesen Kommentar. Ich meine, dass Erwachsene viel für die Konzentrationsfähigkeit ihres Kindes beitragen können, indem Sie es sich zur Regel machen, ihr Kind nicht zu unterbrechen – und unvermeidbare Unterbrechungen zuvor anzukündigen. Erwachsene erwarten von Kindern regelmäßig , dass diese jegliche Beschäftigung ohne Vorankündigung unterbrechen, ja, sie sanktionieren oder, ebenso traurig, bestechen es, wenn das Kind ” nicht hört”, indem es seine Tätigkeit noch fortführt. Wenn gefragt, empfehle ich Eltern, sich ganz bewusst auf die Aktivität des Kindes zu konzentrieren, zu versuchen, die eigene, innere Unruhe zu bändigen – das hilft den Kindern ebenfalls, ruhig zu werden, sich länger zu konzentrieren, Freude an dem eigenen Tun zu entwickeln. Meine zweite Empfehlung wäre, jede erwachsene Aktivität im Rahmen des Praktikablen zurückzustellen, wenn ein Kind mit einem Buch kommt und sich wünscht, dieses zusammen mit seinem Erwachsenen anzusehen oder vorgelesen zu bekommen. Die Zeit, die Eltern und Kinder derart miteinander verbringen, entschleunigt beider Leben und lehrt Kinder eine aufrichtige Liebe zum Buch – zusammen mit langer Konzentrationsfähigkeit die wichtigste Voraussetzung zum lebenslanger Liebe zum Lernen.

      Herzlicher Gruß, K. Wegener

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