Meditation

img_0303Für mich geht der Blick in die Tiefe des Universums einher mit der Erkenntnis grundsätzlicher Einheit und Leere. Nicht ein übergeordneter Weltengeist in unfassbarer Ferne, verborgen vor meinem Blick, sondern ein wirkendes Prinzip der Ordnung, dessen ich Teil bin. Separation ist Voraussetzung des Bewusstseins, Einsamkeit ist Folge der Separation, aber wenn ich meinen Verstand bemühe, so sehe ich mich in allen Dingen und alle Dinge in mir. Ich misstraue der Welt nicht, sie ist mir nicht unheimlich, und sie hat keinen Sinn, der mich versöhnen könnte. Aber ich bedarf der Versöhnung nicht. Ich fühle mich weder sicher, noch unsicher, weder geborgen, noch ausgesetzt, weder fair noch unfair behandelt. Ich bin wie der Wind über den Wassern, das Licht in den Zweigen, das Wispern in den Weiden. In mir wie in jedem Bewusstsein refraktiert sich das Bild der Welt, indem es entsteht, zeichnet es sich in einen leeren Horizont. Je klarer ich leuchte, desto einsamer bin ich, mein Verstand, mit Aristoteles, ist Licht im Dunkel, und es gibt keinen Weg zurück in die Höhle.

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