Art.22 UN Convention on the Rights of the Child: subjecting refugee children to teargas to drive them off is a clear violation of Art. 22 . And Europe stands by.

1.  

States Parties shall take appropriate measures to ensure that a child who is seeking refugee status or who is considered a refugee in accordance with applicable international or domestic law and procedures shall, whether unaccompanied or accompanied by his or her parents or by any other person, receive appropriate protection and humanitarian assistance in the enjoyment of applicable rights set forth in the present Convention and in other international human rights or humanitarian instruments to which the said States are Parties.

Art. 1 GG (German Constitution)

Monsters for Children’s Rights. Clausnitz: On this day when some who felt they were entitled to do so, took pride in scaring and rough handling already traumatized refugee children, I point out: Have a close look at our Constitution, and realize that those who threaten others with violence do not represent anything remotely resembling German values.If you’re looking for a true German value, read Art. 1 GG : “Human dignity shall be inviolable. To respect and protect it shall be the duty of all state authority. The German people therefore acknowledge inviolable and inalienable human rights as the basis of every community, of peace and of justice in the world.”  

Monsters for the UN Convention on the Rights of the Child

A bit of madness, an inch of kindness, 2 grams of compassion, a squeeze of foresight, a millimeter of imagination … if you want peace for Europe you need to strive for peace outside Europe. Integrating newcomers to Europe, keeping refugee children from drowning and securing them safe passage instead ( as agreed to in the UN convention on the rights of the Child), offering them education and safety as the convention requires us to, is not charity but a powerful instrument for global stability within a generation.
   

  

MONSTER.KUNST.KINDER.RECHTE, Ausstellung im Landeshaus Kiel vom 17.11. – 27.11.2014

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Mit angemessener Nervosität zähle ich die Stunden bis zur Eröffnung der Ausstellung im Landeshaus Kiel.

Die Monster, die als Botschafter der UN Kinderrechtskonvention in vielen Nächten in meinem Studio Gestalt annahmen, hängen seit Freitag in dem lichtdurchfluteten ersten Stockwerk des Kieler Landeshauses und warten auf die Eröffnungsveranstaltung. 41 Monster für 41 Artikel des Teil I der UN Kinderrechtskonvention. Über 250 Besucher haben sich auf die Einladung der Landeszentrale für politische Bildung Schleswig-Holstein für die Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung angemeldet, es sind sehr viele junge Menschen dabei.

Ein Wunsch für die Ausstellung sei erlaubt: mögen die Monster, die mich und viele Schülerinnen und Schüler in über zehn Jahren Workshops begleitet und inspiriert haben, in der ihnen eigenen Sprache zu den Kindern und Jugendlichen sprechen.

“Überall lernt man nur von dem, den man liebt.” hat Goethe gesagt. Astrid Lindgren griff es in ihrer Rede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels auf. Das gilt, wir wissen es, für das Gute, das wir unseren Kindern mit auf den Weg geben können, Gerechtigkeit, den Wunsch nach Freiheit und Menschlichkeit, wie auch für das Gegenteil: Gewalt, Unversöhnlichkeit und Gier.

In einer Welt, in der so viel Gewalt zwischen den Menschen herrscht, gilt es mit den Worten Astrid Lindgrens daran zu erinnern, dass all jene, die heute Gewalt predigen, einst Kinder waren, die Gewalt lernten. Und so ist es mit dem utopischen Sinn der Künstlerin ebenso wie mit dem nüchternen Sinn der Juristin, dass ich mich mit dieser Ausstellung  zum 25. Geburtstag der Konvention direkt an die Kinder wende. Wer bereits Rechte hat, braucht sie anderen nicht zu entreißen. Wer satt ist, kann lernen. Wer geliebt wird, kann lieben. Wer Gerechtigkeit erfährt, wird Gerechtigkeit verbreiten.

Die Umsetzung der UN Kinderechtskonvention (und die Aufnahme von Kinderechten in unser Grundgesetz) ist notwendige Arbeit am Fundament unserer Gesellschaften. Nach all diesen Jahren lasse ich mich nicht eines anderen belehren: aus geliebten, respektierten Kindern werden friedliche Erwachsene.